Zum Bau - Das Seniorenzentrum St. Martin wird von der seit dem Jahre 1295 bestehenden Zwettler Bürgerstiftung betrieben und ist eines der modernsten Pflegeheime in Niederösterreich. Das Haus wurde nach zeitgemäßen Grundsätzen professioneller Pflege und Betreuung von pflegebedürftigen Menschen errichtet.

Der Neubau des Seniorenzentrums mit der Generalsanierung eines bestehenden Altbauteiles erfolgte in 3 Bauetappen in den Jahren 2000 - 2005. Insgesamt stehen 115 Pflegebetten inklusive 3 Kurzzeitpflegebetten zur Verfügung. Die Abrundung des Angebotes stellt ein integriertes Tageszentrum dar, welches sowohl HausbewohnerInnen als auch externen Gästen von Montag bis Freitag (ausgenommen Feiertag) in der Zeit von 08.00 - 16.00 Uhr nach entsprechender Anmeldung zur Verfügung steht. Das Land NÖ fördert die Tagespflege gestaffelt nach dem Einkommen des Pflegegastes. Die Verrechnung der Tagestarife wird durch das Seniorenzentrum durchgeführt.

Ein weiteres Angebot in direkter Zusammenarbeit mit dem Pflegeheim St. Martin ist die neue Wohnform "Betreutes Wohnen". Nur wenige Meter vom Heim errichtet die Gemeinnützige Siedlungsgenossenschaft "Waldviertel" eine Seniorenwohnhausanlage mit einem direkten Verbindungsgang zum Pflegeheim St. Martin. Mit dieser Vernetzung kann ein umfassendes Dienstleistungsangebot für die HausbewohnerInnen des "Betreuten Wohnens" bereitgestellt werden.




Die zentrale Lage des Pflegeheimes im Stadtgefüge von Zwettl ist für SeniorInnen äußerst günstig, da sie die Voraussetzung für soziale Kontakte ideal erfüllt. Das städtische Leben kann so bis in die Räumlichkeiten des Seniorenzentrums pulsieren. Die Anlage gliedert sich in 3 Baukörper, die miteinander durch einen zentralen Foyerbereich in Verbindung stehen. Die künstlerische Gestaltung des Eingangsbereiches in Form einer Brunnenanlage vermittelt Hotel-Charakter. Der holzgeschnitzte Hl. Martin hat als Schutzpatron des Hauses seinen berechtigten zentralen Platz im Foyer.

Mit der Gestaltung des Umgebungsbereiches des Seniorenzentrums wurde städtisches Ambiente geschaffen. Durch eine forcierte Öffnung des Hauses in Form des Angebots verschiedenster Aktivitäten für Jung und Alt ist hier eine optimale Voraussetzung eines Kommunikations- und Servicezentrums gegeben. Die Verbindungsachse vom Neuen Markt zur Gartenstraße mit den Bushaltestellen vorbei am hauseigenen Café Martini und an einer kleinen begrünten Parkinsel am Martini-Platzl neben der angrenzenden Sport-Hauptschule unterzieht den Bereich des Seniorenzentrums einer zusätzlichen Belebung und Aufwertung. Durch das städtebauliche Ensemble rund um die historische Martinskirche und die Stadtmauer mit dem Schulturm sind neuartige Perspektiven und Bezugspunkte entstanden.

 


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