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Kontakt

Zwettler Bürgerstiftung
Seniorenzentrum St. Martin
Martini-Platzl 1  
3910 Zwettl

Tel.: 02822/52598-0
Fax: 02822/52598-40
office@stmartin.zwettl.at

UID: ATU16297004

Bürozeiten:

MO – DO: 08:00 - 12:00
und 13:00 – 16.00 Uhr

FR: 08:00 – 12: 00 Uhr

 

Therapieküche

Ehemalige ambitionierte Hobby-Köchinnen haben im 
Seniorenzentrum auch im betagten Alter die Möglichkeit, nach Lust
und Laune so richtig aufzukochen
und ihre zeitlebens gehüteten Rezept-Geheimnisse zu lüften. Vom Apfelstrudel nach Oma´s
Rezept bis zum klassischen Schweinsbraten mit Waldviertler
Knödel reicht das Repertoire. Und falls doch einmal die Vergesslichkeit einen Streich spielen sollte, steht eine Betreuerin oder der Küchenchef mit Rat und Tat beiseite, sodass letztlich dem kulinarischen Genuss nichts im Wege steht.

Ergotherapeutische Übungen

Das Ziel von ergotherapeutischen Übungen ist die größtmögliche Erhaltung der Selbstständigkeit und folglichen Lebensqualität des Heimbewohners im Alltag. Es wird einerseits durch das Wiedererlangen verlorengegangener Fähigkeiten, durch die Förderung und Erhaltung vorhandener Fähigkeiten und andererseits durch die Entwicklung von Kompensationsmöglichkeiten bei Funktionsverlusten erreicht. Speziell bei altersbedingten Erkrankungen und Beeinträchtigungen gibt es sehr effiziente Therapiemethoden bzw. Übungen.

Im Bereich der Geriatrie kommen im Wesentlichen die Bereiche Selbsthilfetraining (Körperpflege, An- und Auskleiden, Essen und Trinken etc.), Training sensomotorischer Fähigkeiten (Beweglichkeit, Koordination, Ausdauer), Hirnleistungstraining (Konzentration, Gedächtnis, Orientierung), sowie Förderung sozialer und emotionaler Fähigkeiten (Kommunikation etc.) zur Anwendung. Es werden die unterschiedlichsten Mitteln eingesetzt. Für Handwerk und Kreativtechniken (z.B. Weben, Flechten, Textiles Gestalten) steht im Seniorenzentrum das Tageszentrum mit entsprechenden Mitteln zur Verfügung.

Für andere Gruppen von Senioren sind Spiele sehr geeignet, die unter anderem auch von ehrenamtlichen Mitarbeitern wöchentlich begleitet werden. Für Gymnastik und auch Einzeltherapien steht ein Therapieraum mit diversen Geräten und Arbeitsmitteln zur Verfügung.

Pflegetechnik "Basale Stimulation"

Das Ziel der basalen Stimulation ist, Menschen, deren Wahrnehmung durch ihren Gesundheitszustand beeinträchtigt ist, mit gezielten Reizen wieder zur Teilnahme am Tagesgeschehen zu verhelfen. Tritt ein schweres Defizit auf (z.B. Schlaganfall, Morbus Alzheimer, Demenz etc.), so bringt der betroffene Mensch unbewusst all seine Lebenserfahrung mit, die im Gehirn eingeprägt ist. Das ist wiederum die Chance, bei gezielter Stimulation an diese Erfahrungen anzuknüpfen und zu aktivieren, das heißt den Mensch wieder zu sich "selbst" zu bringen.

Berühren ist ein wesentliches Zeichen der Zuwendung. Die sog. Initialberührung vor jeder Pflegemaßnahme bzw. Kontaktaufnahme vermittlet dem Patienten: jetzt ist jemand für mich da! Auch beruhigende Ganzkörperwäschen können bei Menschen, die sich "verloren" haben, Entspannungen bringen. Belebende Bäder hingegen sind geeignet, den Muskeltonus zu steigern bzw. Herzfrequenz und Blutdruck zu erhöhen. Die Bewusstmachung des eigenen Körpers wird dadurch gefördert.

Geräusche können Angst machen, vor allem wenn man nicht mehr alles versteht. Dadurch entsteht Unsicherheit. Daher kann man diesem Umstand mit gezieltem Anbieten von Lieblingsmusik sehr gut entgegenwirken. Viele Bewohner "lernen" plötzlich wieder, altvertraute Lieder auswendig zu singen.
Eine weiterer Aspekt ist das gezielte Arbeiten mit Düften, Gewürzen und Gerüchen. Schwer pflegebedürftige Bewohner können nicht mehr in gewohnter Form essen und trinken. Aufgrund des Fehlens der entsprechenden Reize, verkümmern die Geschmackspapillen mehr und mehr. Unter Verwendung verschiedenster von früher gewohnten Flüssigkeiten bei der sog. Mundhygiene, können wieder leicht positive Reize erzielt werden.

Validation

Validation ist eine Kommunikationsmethode zum Verständnis von alten und verwirrten Menschen. Sie hilft, desorientiertes Verhalten von Menschen zu verstehen und einen Zugang in ihrer Erlebniswelt zu finden. Validieren heißt soviel wie „wertschätzen, ernstnehmen“ und bedeutet, die Emotionen der alten Menschen anzuerkennen und sich auf ihre Gefühlsebene zu begeben.
Das Prinzip dieser Methode besagt, dass sich der alte Mensch unbewusst in die Vergangenheit zurückzieht, um einerseits die Gegenwart besser ertragen zu können und andererseits Unvollendetes aus der Vergangenheit aufzuarbeiten.

Bewegung ist Leben

Wiewohl die aktiven Senioren von heute immer weniger dem Bild vom gebrechlichen Greis entsprechen, sind mit zunehmenden Alter oft große Einschränkungen des Bewegungsapparates zu verzeichnen. Gezielte Bewegungstherapie (Gymnastikübungen, Sitztänze, Spaziergänge, Mobilisationsübungen in Anleitung des Betreuungspersonals usw.) verhilft den Senioren wieder zu vermehrtem Wohlbefinden und wirkt sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System und die Psyche aus.

Arbeit mit ätherischen Ölen/Aromatherapie

Die erfrischende, stimulierende, hautpflegende aber auch entspannende Wirkung von ätherischen Ölen ist unbestritten und wird auch zunehmend wissenschaftlich erforscht. Die Anwendung ist denkbar einfach: Bereits einige Tropfen in der Duftlampe oder im Massageöl genügen, damit sich die positiven Wirkungen entfalten können. Ätherische Öle wirken über den Geruchssinn, der als einziger unserer Sinne direkt das Limbische System unseres Gehirns erreicht und unser seelisch-psychisches Befinden unmittelbar beeinflusst. Die Natur gibt uns eine Unzahl von Düften vor, wie z.B. Lavendel, Pinien, Düfte eines Rosengartens, Zitronen- oder Orangenhains usw. Aromatherapie kann somit zunehmend als Teil der Gesamtheitsmedizin angesehen werden.

Heimbewohnerin bäckt Brot

 

Heimbewohnerin bäckt Brot

 

Kinderchor singt für die Bewohner

 

Therapieraum

 

 

Therapieraum

 

Therapieraum

 

Therapieraum

 

 

 

Zwettler Bürgerstiftung  -  Seniorenzentrum St. Martin  -  Martini-Platzl 1  -  3910 Zwettl

Tel.: 02822/52598-0 - Fax: 02822/52598-40 - office@stmartin.zwettl.at